Gemälde

Beschreibung des Gemäldes von Michelangelo „Die Erschaffung von Eva“


Michelangelos Kreation des Eva-Freskos schmückt die Decke der Sixtinischen Kapelle. Das Werk des italienischen Meisters gilt zu Recht als eines der bedeutendsten Meisterwerke der westeuropäischen Kunst. Das Fresko zeigt die berühmte Szene aus dem Buch Genesis. Die Schöpfung ist so erstaunlich, dass selbst zur Zeit der Schöpfung gesagt wurde, sie sei von Gott geschaffen worden, ein solches Meisterwerk könne nicht mit den Händen eines einfachen sterblichen Menschen geschaffen werden.

Der zentrale Charakter des Bildes - Eva sieht weiblich und wehrlos aus. Sie springt plötzlich auf und sieht Gott überrascht an, sehr bescheiden und hilflos, und ihre Gebetsgeste erzählt uns von ihrer grenzenlosen Dankbarkeit gegenüber dem Schöpfer und ihrer Ehrfurcht vor ihm. Ihr Körper verkörpert die Sinnlichkeit und wahre römische Schönheit dieser Zeit. Das Bild von Eva gilt als eines der faszinierendsten Frauenbilder im gesamten Werk des großen italienischen Malers.

Der Schöpfer handelt als weiser alter Mann, der seine Kinder mit Liebe und Zärtlichkeit ansieht. Mit einer anmutigen Bewegung führt er Eva aus Adams Rippe. Das Bild auf dem Fresko ist stark nach rechts verschoben, so dass Gott es nicht vollständig begradigen kann. Im Gegensatz zu anderen Meistern porträtiert Michelangelo Gott nicht, packt die schöne Eva am Ellbogen, zieht sie nicht mit körperlicher Gewalt, sondern berührt sie im Gegenteil nicht einmal. Er handelt nur mit einem Wort und mit einer ruhigen, gebieterischen Geste.

Adam, müde und müde, fast tot, schläft auf einer Klippe. Seine rechte Hand liegt leblos auf einem kleinen, unscheinbaren Baumstumpf, und seine linke Hand ist völlig eingesunken. Der kurze Stamm, der nach rechts zeigt, symbolisiert seine Richtung zur ersten Frau, der schönen Eva.

Neben den drei Figuren auf dem Fresko gibt es nichts Lebendigeres, der Rest der Landschaft des Garten Eden sieht langweilig aus. Er wartet darauf, dass die ersten Menschen ihre Kraft und Vitalität ausüben, die der Schöpfer erhalten hat.





Bild über Chagall City


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